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BanonIch lese gerade...30.09.2011, 10:07 Uhr
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In diesem Thread geht es um die Bücher, die man gerade beginnt oder beendet hat. Mit einem kurzen Vermerk kann man eine Bewertung hinzufügen oder einen kleinen Kommentar schreiben.




BanonAW: Ich lese gerade...30.09.2011, 10:58 Uhr
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David Mitchell, number9Dream

Eiji Miyake, neunzehnjährig, elternlos aufgewachsen in den ländlichen Verhältnissen einer kleinen Insel, begibt sich in die große Stadt Tokio, um seinen Vater zu finden. Schnell wird der in Tagträume verfallende Junge von dem pulsierenden Leben der Metropole vereinnahmt.
Das Buch ist eine Mischung aus Jungengeschichte, Famlienschicksal, Yakuza-Thriller, Fantasy- und Traumgeschichte.
Die Suche nach seinem Vater nimmt einen ganz anderen Verlauf und Eiji gerät in die Fänge rivalisierender Yakuza-Gangs. Daraus ergeben sich eine Menge surrealer Situationen. Der sensible Eiji ist dabei oft in Gedanken bei seiner toten Zwillingsschwester, für deren Tod er sich verantwortlich fühlt.
Ein abwechslungsreiches Buch, witzig, spannend und gefühlvoll. Ähnlichkeiten mit Haruki Murakami sind unverkennbar. Mitchell verknüpft die verschiedenen Geschichten und Personen geschickt und legt ein unterhalsamen Roman vor.

Der Autor ist hier leider noch nicht angelegt. "number9Dream" ist der zweite Roman von David Mitchell. Sein Erstlingswerk "Chaos" spielt teilweise ebenfalls in Japan. Weitere Bücher: "Der Wolkenatlas" und "Der dreizehnte Monat".

LaurentAW: Ich lese gerade...01.10.2011, 16:07 Uhr
Adrianus Franciscus Theodorus van der Heijden, so heißt, mit vollem Namen, einer der bedeutendsten niederländischen Schriftsteller der Gegenwart.
Von ihm lese ich zZt Die Drehtür.
Sein erster Roman handelt von einer Drehtür in einem Cafe in Amsterdam. Eine Reise zwischen Realität und Traum.
Bekannt geworden ist van der Heijden durch den Romanzyklus Die zahnlose Zeit, der sieben Romane umfaßt, entstanden zwischen 1983 und 1996. Diese sieben Romane können unabhängig von einander gelesen werden, empfehlen möchte ich Der Anwalt der Hähne.

Van der Heijden ist kein "leichter" Schriftsteller; er verlangt dem Leser einiges ab. Andererseits strotzen seine Bücher vor "Kraft", Bildern und auch Phantasie, so zB Ein Tag, ein Leben. Das ganze Leben eines Menschen findet an einem Tag statt! Eine Idee, auf die man sich einlassen muß!

Seine Bücher sind übersetzt von Helga van Breuningen.

-Christine-AW: Ich lese gerade...03.10.2011, 09:51 Uhr
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... David Nicholls - Zwei an einem Tag

Eigentlich gehören "Liebesromane" überhaupt nicht zu meinem Beuteschema. Aber die positiven Rezis zu diesem Buch springen einen förmlich aus allen Ecken an. Ich bin gespannt. *grinst*

Einem Haus eine Bibliothek hinzuzufügen heißt, dem Haus eine Seele zu geben - Cicero

olympiaAW: Ich lese gerade...03.10.2011, 12:46 Uhr
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Hallo Christine,

also ich bin ja alles andere als ein Fan von Liebesromanen, aber es gibt eben doch auch Bücher, die fern jeglichen Kitschs und schwülstigen Liebesszenen sind. Mit solch fein geschriebenen Liebesromanen kann auch ich mich gut arrangieren.
Das letzte Buch in dem es um die Liebe ging (ist auch hier gelistet und hab es rezensiert) ist "Alte Liebe" von Elke Heidenreich und Bernd Schröder. Dieses kleine Buch hat mich wirklich sehr beeindruckt!

Wie ist denn nun "Zwei an einem Tag"?? Wenn ich mir die negativen Rezen bei amazon so lese, dann bin ich eher geneigt die Finger davon zu lassen...


LG

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder meint, dass er genug davon hat. R. Descartes

LaurentAW: Ich lese gerade...03.10.2011, 15:05 Uhr
Hallo Olympia, "Zwei an einem Tag" habe ich selbst nicht gelesen, aber auf Empfehlung hin meiner Frau geschenkt. Sie war von dem Buch sehr angetan. Du weißt ja, daß ich mich Liebesgeschichten auch im Rahmen von hR immer etwas sehr tue, hier scheint die Geschichte allerdings stimmig zu sein.

LG
Laurent

PS: Heute angefangen: Franz Tumler, Volterra, Wie Prosa entsteht.
Ein älteres Buch, eigentlich nur ein Essay, neu erschienen im Haymon Verlag. Darüber demnächst mehr.

olympiaAW: Ich lese gerade...03.10.2011, 16:14 Uhr
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Hallo Laurent,

ich lese zwischendurch (für zwischendruch zwar etwas dick, aber na ja *zwinkert* )
"Die Forsyte Saga" von John Galsworthy.

Außerdem warte ich ganz gespannt auf "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" von Jonas Jonasson

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-Christine-AW: Ich lese gerade...04.10.2011, 15:17 Uhr
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Hallo olympia,

ich weiß auch nicht so recht, woher meine Vorurteile über Liebesromane kommen, denn man kann sie wirklich nicht alle über einen Kamm scheren. *lacht laut* "Zwei an einem Tag" gefällt mir bisher sehr gut und verdient den Namen "Liebesroman" eigentlich gar nicht. Es geht hauptsächlich um zwei junge Menschen, die frisch aus dem College kommen und versuchen, ihren Weg im Leben zu finden. Zum Teil auf sehr humorvolle, zum Teil auf sehr traurige Art und Weise. Die Liebesgeschichte an sich steht eher im Hintergrund. Es ist sicher kein literarisch anspruchsvolles Werk, aber es macht einfach Spaß es zu lesen.

Auf "Alte Liebe" von Elke Heidenreich bin ich eigentlich auch erst hier bei der BC richtig aufmerksam geworden. Es ist mir zwar schon in der Buchhandlung begegnet, aber in die Hand genommen habe ich es noch nie. Erst durch die Rezi hier hat es das Buch zumindest auf meinen mentalen Wunschzettel geschafft, solange der hier noch nicht funktioniert. *grinst*

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olympiaAW: Ich lese gerade...04.10.2011, 20:03 Uhr
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Christine,

mir geht´s da ja genauso wie dir - mit den Liebesromanen. Ich weiß nicht, aber es stellt mir schon die Haare auf, wenn ich in einem historischen Roman explizite Sexszenen lese. Das ist in meinen Augen einfach nicht notwendig und hat auch nichts mit Prüderei zu tun. Man kann über Liebe schreiben, ohne schmalzig, kitschig und schwülstig zu sein und eine Sexszene macht kein Buc h besser - im Gegenteil.

Keine Ahnung warum ich da so allergisch darauf reagiere. Muss aber gestehen, dass ich als 14 oder 15 Jährige solch Liebesschnulzen schon gelesen habe - da war das so richtig spannend *lacht laut* Und später hab ich dann Krimis und Thriller verschlungen.

Man ändert mit dem Alter eben auch seinen Geschmack und es wäre ja wirklich traurig, würde man sich auch in dieser Richtung nicht weiterentwickeln...

Dein Zitat gefällt mir übrigens sehr gut!!

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adharaAW: Ich lese gerade...04.10.2011, 20:27 Uhr
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Vielleicht sind es gerade diese Erfahrungen, Olympia, die uns gegen die Liebesromane einnehmen. Und so scheren wir das Thema grundsätzlich über einen Kamm - dabei gibt es so unglaublich tolle Liebesgeschichten, die eine nähere Betrachtung mehr als nur verdienen!
Für mich die schönste Liebesgeschichte ist "Das Herzenhören" von Jan-Philipp Sendker. Es ist weder eine vorhersehbare noch kitschige Geschichte. Einfach nur schön

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